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Ethik, Feldtheorie und verantwortliches Handeln

32. Jahrgang Heft 1.2018

Bertram Müller
Ethische Paradigmen der Gestalttherapie

Manfred Schnee
Die Feldtheorie – ein Leuchtturm bei stürmischer See

Maya Rechsteiner
Wie Menschen mit Fluchterfahrung unser Dorf beeinflussen

Kathleen Höll
Zu den Sachen selbst! Aber wie?

Lynne Jacobs
Kritik der Projektion: Förderung des Dialogs in einer post-cartesianischen Welt

Marc Neufeld
Spiritualität, Symbol, Beziehung

Beatrix Wimmer
Professionelle Kompetenzen als qualitative Standards: Spezifische Kompetenzen von GestalttherapeutInnen

Der Autor stellt die These auf, dass – angesichts bedrohlicher politischer Entwicklungen weltweit – die Rückbesinnung auf die Feldtheorie dabei helfen kann, die gesellschaftliche Relevanz von Gestalttherapie neu zu bestimmen. Aspekte des Lebens-Netzes, in das der Mensch eingebettet ist, werden in Beziehung zur Feldtheorie bei Perls/Hefferline/Goodman gesetzt. Der Autor beleuchtet immanente Widersprüche und die Weiterentwicklung der Feldtheorie in den letzten Jahrzehnten sowie die Verwandtschaft zur Tiefenökologie. Schließlich geht er auf die Hindernisse ein, Erkenntnisse aus der Feldtheorie umfassender in die Praxis umzusetzen und skizziert einige Möglichkeiten für Gestalttherapeut*innen, gesellschaftlich verantwortlich zu handeln. Leser*innen haben die Möglichkeit, sich dem Thema erfahrungsorientiert zu nähern.

Schlüsselbegriffe: Feldtheorie, Gestalttherapie, Organismus/Umwelt-Feld, Interdependenz, Tiefenökologie, Lebens-Netz, Depression, gesellschaftlicher Hintergrund, Krise der Erde